Warum Sekt mehr als nur ein Aperitif ist

Unser ganzer Stolz

Wenn man den Zugang zu Sekt findet, kann man ihn immer trinken, nicht nur zu besonderen Anlässen, sagt Hannes Harkamp. Warum, schreibt er hier in seinem Kommentar.

Wenn man einen Sekt als Wein wahrnimmt und ihn damit mehr als ein feierliches Korkenknallen oder einen Aperitif sein lässt, erkennt man, dass die Möglichkeiten in der Speisenbegleitung fast grenzenlos sind. Vom klassischen Steak bis hin zum weihnachtlichen Vanillekipferl ist da fast alles möglich. Ein guter Sekt punktet vor allem mit Leichtigkeit, bei gleichzeitiger Eleganz, etwas das Stillweine nur selten zeigen können. Zudem sorgt die Perlage immer für eine gewisse Frische, die den Gaumen zum weiteren Genuss anregt. Bei unseren Sekten steht vor allem die Bekömmlichkeit im Vordergrund. Daher achten wir auf einen moderaten Alkohol und niedrige Schwefelwerte. Komplexität und Vielschichtigkeit erreichen wir mitunter durch eine längere Hefelagerung.

Wird nur mit außergewöhnlichen Grundweinen produziert.

Unsere Große Reserve 5 Elemente 2015 ist hier unsere ganzer Stolz. Nur wenn der Jahrgang wirklich einen außergewöhnlichen Grundwein hervorbringt, darf er zu einer Großen Reserve reifen. Die Chardonnay Trauben stammen aus einem steilen, durch Muschelkalk geprägten Weingarten in der Nähe von Leibnitz. 62 Monate Hefelagerung geben diesem Sekt besonders viel Zeit sich zu entfalten. Es entsteht ein Blanc de Blancs mit extrem feinem Mousseux, intensivem Duft nach gelbfleischigen Früchten und Brioche. Am Gaumen salzig, straff und feingliedrig, mit viel Mineralik im Abgang.