Zwischen Tresen und Laborküche: Dieses Duo mischt die Wiener Barszene auf

Dominik Oswald und Celine Lais eröffneten im Dezember 2025 in der Werdertorgasse, unweit des Wiener Schwedenplatzes, die Bar DASH X DROP. DASH x DROP

DASH X DROP zelebriert eine neue Form der Barkultur, die im eigenen Laborkosmos mit Präzision, Kreativität und höchstem Anspruch arbeitet. Hinter dem Tresen und in der innovativen Forschungsküche wirken der vielfach ausgezeichnete Barkeeper Dominik Oswald, als Gastgeberin fungiert Celine Lais.

Irgendwo zwischen Bar und Labor befindet man sich hier, im DASH X DROP. Zwischen dem richtigen Gefühl und höchster Präzision. Im DASH X DROP wird nicht bloß gemixt, sondern geforscht, destilliert, fermentiert, hydroliert, und mit Techniken wie Ultraschall oder Cryo-Freezing und Rotovap perfektioniert. Die Lust am Experiment ist jedoch kein visueller Showeffekt, sondern zentrales Element jedes Cocktails. Denn für die Betreibenden sind gute Drinks niemals gut genug: Wenn es Methoden gibt, um sie auf natürliche Weise noch präziser und lebendiger im Geschmack zu gestalten, dann ist das DASH X DROP der Ort, an dem exakt das passiert.

Im DASH X DROP wird nicht bloß gemixt, sondern geforscht, destilliert, fermentiert, hydroliert, und mit Techniken wie Ultraschall oder Cryo-Freezing und Rotovap perfektioniert. Thomas Weilguny

Das Konzept hinter dem DASH X DROP haben sich der renommierte Barkeeper Dominik Oswald und Restaurantmanagerin Celine Lais ausgedacht. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in Top-Bars (Hotel Sacher, Hammond Bar, Konzeptgeber der Soulmate Bar), als Barkeeper des Jahres 2019 und Sieger des Diageo Worldclass 2022 Österreich übernimmt Oswald, nach einem Jahr Auszeit, die kreative Leitung und steht hinter der Bar, während sich Lais (ehemals Blue Mustard, Hilton Vienna Plaza, Sattlerei) um Service, Organisation und Personal kümmert. Mit der Eröffnung des DASH X DROP erfüllen sich die beiden einen lang gehegten Wunsch. Die Vision: Österreich soll wieder eine größere Rolle auf der internationalen Bar-Landkarte spielen. Der Name des Lokals leitet sich von einem alten Prinzip aus dem Bargewerbe ab. Der „Dash“ steht für die Intuition, der „Drop“ für die Präzision. Diese perfekte Mixtur wird im Logo treffend typografisch übersetzt: eine schlüssige Reduktion, so wie man sich es auch in den Drinks erwartet, derer es einige gibt.

Kontraste

Drinks, die Spaß machen, die neue Aromenkonstellationen zeigen und überraschen. Es geht um Kontraste, aber nicht um Widersprüche: Verbindungen, die neu sind, aber trotzdem vertraut wirken. Apfel wird mit Joghurt kombiniert, Tequila mit Ananas und rotem Estragon, Mango mit Pilzen und Miso. Jeder Drink wird individuell inszeniert – mit ungewöhnlichen Gläsern, überraschenden Garnituren oder haptischen Kontrasten. Die Garnitur ist nicht bloß Dekoration, sondern soll Spannung erzeugen: etwa ein warmer Duft auf einem eiskalten Drink oder eine salzige Textur zu fruchtiger Klarheit. Schaum, Rauch, Sorbet, Jelly – alles kann Teil des Erlebnisses sein.

Drinks, die Spaß machen, die neue Aromenkonstellationen zeigen und überraschen. Es geht um Kontraste, aber nicht um Widersprüche. Mila Zytka

Das Ergebnis sind klare Texturen, balancierte Süße und präzise Aromenführung, den Drink nicht verfälschen, sondern auf ein neues Level heben. Die erste Karte ist der Auftakt einer langen Reise durch die Cocktailgeschichte, in der moderne Zugänge immer mehr Überhand nehmen werden – ganz getreu dem Motto „Contemporary Cocktails“. Oswald und Lais nehmen sich viele Freiheiten heraus, eine Regel liegt jedoch jeder Komposition zugrunde: Jeder Drink muss mindestens eine Zutat aus Österreich enthalten – sei es eine Spirituose, eine Blüte oder ein anderes Produkt. Die bewusste Verbindung zur Herkunft macht Regionalität zur Inspiration statt zur Einschränkung. Was in Restaurants längst selbstverständlich ist, findet hier seinen Weg in die Barwelt: Regionalität als Grundlage für Genuss und Innovation.

Dominik Oswald bringt mehr als 10 Jahre Erfahrung in Top-Bars mit, war Barkeeper des Jahres 2019 und Sieger des Diageo Worldclass 2022 Österreich. Mila Zytka

Auch der Trend zu alkoholfreien und alkoholreduzierten Getränken wird ganz bewusst aufgegriffen: So entwickelte das Duo auch alkoholfreie Signature-Drinks, für die Hydrolate und Destillate Großteils in eigener Produktion entstehen sollen. Der längerfristige Plan ist es, dass künftig jeder Drink auf der Karte auch in alkoholfreier Version bestellt werden kann.

Experience

Das Team von DASH X DROP hat den Anspruch, dass ein Drink sowohl Genuss als auch eine besondere Experience bietet. Dazu gehört neben Textur, Aroma und Geschmack auch die Darreichungsform: Denn wer sagt, dass man gute Drinks nur aus Tumbler, Martini- oder Highball-Glas genießen kann? Für Überraschungen ist auf jeden Fall gesorgt. Und auch für den internationalen Austausch: Kreative Kooperationen, Gast-Barkeeper und gemeinsame Projekte mit befreundeten Bars aus aller Welt stehen künftig auf dem Plan. Dabei geht es nicht um den Wettbewerb, sondern um Verbindung – und darum, Wien als lebendigen Teil einer internationalen Barkultur zu begreifen. Nicht steif, sondern offen und zugänglich.

Jeder Drink wird individuell inszeniert – mit ungewöhnlichen Gläsern, überraschenden Garnituren oder haptischen Kontrasten. DASH x DROP

Auch für den kleinen Hunger ist gesorgt: Auf der Karte stehen Snacks wie Toast mit geräuchertem Gouda und klarem Ketchup oder eine österreichische Brettljause – unkompliziert, aber raffiniert gedacht. Die kleinen Gesten machen den Unterschied – im Geschmack, im Moment, im Miteinander.

DASHXDROP
Werdertorgasse 8, 1010 Wien
Dienstag bis Samstag, ab 16:00 Uhr
www.dashxdrop.com
www.instagram.com/dashxdrop.vienna