Doux Heros 2026: Diese drei stehen im Finale – und ein Juror räumt seinen Platz

Die drei Finalist:innen von Doux Heros 2026: Lisa Franziska Strehler, Franca Sauer und Philipp Pfattner
Die Finalist:innen von DOUX HEROS 2026 (v. l.): Lisa Franziska Strehler, Franca Sauer und Philipp Pfattner. beigestellt

Drei Länder, drei Küchen, drei Namen: Lisa Franziska Strehler, Franca Sauer und Philipp Pfattner kochen am 9. November auf der Bühne der Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg um den Titel. Einer der Juroren sitzt deshalb nicht am Tisch – die Finalistin kommt aus seinem eigenen Haus.

Drei Länder, drei Top-Adressen und drei junge Talente, die am 9. November 2026 zeigen müssen, was sie draufhaben: Lisa Strehler aus dem Red Bull Hangar-7 in Salzburg, Franca Sauer aus dem Hotel Auerhahn in Deutschland und Philipp Pfattner aus dem Castel Fragsburg in Südtirol stehen im Finale von DOUX HEROS 2026. Damit geht der von KALK&KEGEL und Confis Express präsentierte Patisserie-Wettbewerb in die entscheidende Runde.

Und die hat es in sich: Live vor Publikum und einer hochkarätigen Jury müssen die drei Finalist:innen jeweils ein Pre-Dessert, ein Hauptdessert sowie ein Petit Four zubereiten. Im Mittelpunkt stehen Handwerk, Geschmack und eine moderne Patisserie, die nicht auf einfache Süße setzt, sondern auf komplexe Aromen und Top-Produkte. Genau dafür steht DOUX HEROS seit seiner ersten Ausgabe.

Das sind die Finalist:innen:

Lisa Franziska Strehler, Red Bull Hangar-7 – 2 Michelin Sterne (Österreich)

Lisa Franziska Strehler arbeitet in der Patisserie des Red Bull Hangar-7 in Salzburg. Das dortige Restaurant Ikarus hält zwei Michelin-Sterne und fünf Hauben mit 19 Punkten im Gault&Millau und wechselt jeden Monat den Gastkoch – eine Küche, in der Routine nie einkehrt.

Patissière Lisa Franziska Strehler aus dem Red Bull Hangar-7 in Salzburg
Lisa Franziska Strehler arbeitet in der Patisserie des Red Bull Hangar-7 in Salzburg. beigestellt

Franca Sauer, Restaurant Auerhahn (Deutschland)

Franca Sauer leitet seit Jänner 2025 die Patisserie im Hotel Auerhahn am Schluchsee im Südschwarzwald. In ihrem Lebenslauf stehen der Sieg beim Landesvorentscheid des Rudolf-Achenbach-Preises 2023 und ein Finalplatz in der Fernsehshow „The Taste“ 2024.

Patissière Franca Sauer vom Hotel Auerhahn am Schluchsee
Franca Sauer leitet die Patisserie im Hotel Auerhahn am Schluchsee. beigestellt

Philipp Pfattner, Castel Fragsburg – 1 Michelin Stern (Südtirol)

Philipp Pfattner steht in der Patisserie des Castel Fragsburg hoch über Meran. Das Relais-&-Châteaux-Haus betreibt mit dem Prezioso von Küchenchef Egon Heiss ein Gourmetrestaurant mit einem Michelin-Stern – und dem vielleicht schönsten Terrassenblick Südtirols.

Patissier Philipp Pfattner vom Castel Fragsburg bei Meran
Philipp Pfattner steht in der Patisserie des Castel Fragsburg über Meran. beigestellt

Rezepturen, Skizzen und Kalkulationen liegen bei allen dreien längst auf Papier. Gekocht wird trotzdem erst in Salzburg – und zwar aus demselben Warenkorb.

Ein Juror räumt seinen Platz

Einer, der die Teller nicht bewerten wird, ist Stefan Howells, Patissier im Ikarus im Hangar-7. Mit Lisa Franziska Strehler hat es eine Kollegin aus seinem eigenen Haus ins Finale geschafft. Howells räumt deshalb seinen Platz in der Jury – bewertet wird ohne ihn.

Die Jury gehört selbst zur Spitze der deutschsprachigen Patisserie: Julia A. Leitner (Patissière des Jahres 2014, CODA, Berlin), Kay Baumgardt (Gault&Millau Schweiz Patissier des Jahres 2020, Gourmetrestaurant Mamesa, Burgeis), Thomas Scheiblhofer (Gault&Millau Österreich Patissier des Jahres 2016, TIAN, Wien), Luise Grottenthaler (DOUX HEROS Siegerin 2024, Aura by Alexander Herrmann & Tobias Bätz), Sabrina Schanz (Gault&Millau Deutschland Patissière des Jahres 2015, Original Beans), Ian Baker (Patissier des Jahres Schlemmer Atlas, Vier Jahreszeiten Kempinski, München), Sebastian Kraus (Patissier des Jahres 2019 und Brand Ambassador Les Vergers Boiron) sowie Jury-Chef Jan Eggers (Gault&Millau Österreich Patissier des Jahres 2024, Zur Goldenen Birn, Graz).

Warenkorb

Für ihre Kreationen steht den Finalist:innen ein Warenkorb mit diesen Produkten zur Verfügung: Mandarinen Püree von Les Vergers Boiron, pflanzliche Butter von Be Better, Bio Vanille Bourbon gemahlen von Vanillekiste, Bio Schokolade von Original Beans, Alpenkaviar Osetra, Cesarine Amalfi-Zitrone, Bio Fair Trade Kaffee von Naber Kaffee Manufaktur sowie Bio-Champagner aus dem Hause Drémont Marroy von Schaumweinkontor.

Auf die Siegerin oder den Sieger wartet eine Reise ins Ursprungsland der Schokolade, gemeinsam mit Original Beans. Wie sehr DOUX HEROS zum Karriere-Turbo werden kann, zeigen die beiden vergangenen Jahrgänge: 2024 gewann Luise Grottenthaler, die heute im 2-Sterne-Restaurant Aura by Alexander Herrmann & Tobias Bätz arbeitet. Ein Jahr später setzte sich Alexander Fink durch, inzwischen Patissier im ebenfalls mit zwei Sternen ausgezeichneten KOMU in München. Beide reisten nach ihrem Sieg mit Original Beans nach Peru.

Das Programm am 9. November

Gekocht wird in der KALK&KEGEL Area in der Salzburg Arena, von 9 bis 13 Uhr mit Live-Kommentierung moderiert von Lisi Brandlmaier. Um 13 Uhr verkostet die Jury, um 14 Uhr küren KALK&KEGEL und Les Vergers Boiron die 50 Best Patissiers im deutschsprachigen Raum, um 15 Uhr folgt die Siegerehrung. Damit wird der Finaltag erneut zum Gipfeltreffen der Branche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol.

Die Gerichte der Bewerbung

Mit diesen drei Gängen haben sich die Finalist:innen beworben. Bis zum 9. November darf nachgeschärft werden – die Handschrift steht.

Lisa Franziska Strehler

Ihr Pre-Dessert heißt Mandarine – Vanille – Punsch: Perlen aus Mandarine, Punschgewürz und Schokolade, in Stickstoff getropft, dazu eine Schokoladenhippe. Das Hauptdessert kombiniert Alpenkaviar – Zitrone – Champagner und wird am Tisch mit einem Sud aufgegossen.

Pre-Dessert Mandarine, Vanille, Punsch von Lisa Franziska Strehler
Mandarine, Vanille, Punsch: das Pre-Dessert von Lisa Franziska Strehler. beigestellt

Die Petit Fours spielen Kaffee – Schokolade – Preiselbeere gegeneinander aus.

Franca Sauer

Ihr Pre-Dessert trägt den Namen Christbaumkugel und verbindet Mandarine, Haselnuss und Lebkuchen – mit Mandarinenconfit, Haselnussespuma und einem Mandarinen-Verjus-Sorbet. Das Hauptdessert stellt sie in ihre Signature-Form: Amalfi-Zitrone, Alpenkaviar und Be-Better-Butter, dazu Olivenöleis und karamellisierte Macadamia.

Hauptdessert mit Amalfi-Zitrone und Alpenkaviar von Franca Sauer
Amalfi-Zitrone, Alpenkaviar, Be-Better-Butter: das Hauptdessert von Franca Sauer. beigestellt

Das Petit Four heißt Black Apple: Kaffee, Vanille und Original-Beans-Piura, gebaut um einen acht Wochen lang fermentierten schwarzen Apfel.

Philipp Pfattner

Sein Pre-Dessert setzt auf Mandarine, Kürbis, Haselnuss und Wintergewürz – mit Mandarinen-Kürbis-Sorbet, Kürbismousse und Vanilleöl. Das Hauptdessert führt Kaviar, Sauerrahm, Topinambur und grünen Apfel zusammen, mit einem Eis aus karamellisierter Hefe und einem Verjus-Sud.

Hauptdessert mit Kaviar, Sauerrahm, Topinambur und grünem Apfel von Philipp Pfattner
Kaviar, Sauerrahm, Topinambur, grüner Apfel: das Hauptdessert von Philipp Pfattner. beigestellt

Beim Petit Four kommen Macadamia, Vanille, Kaffee und Banane zusammen, dazu Kalamansi-Dragees.

Die Fakten

DOUX HEROS 2026, präsentiert von KALK&KEGEL und Confis Express
Finale: Montag, 9. November 2026, 9 bis 15:30 Uhr
Ort: KALK&KEGEL Area, Salzburg Arena, Messe „Alles für den Gast“, Salzburg
Web: www.doux-heros.com