Du kannst auch mit 12 Positionen eine geile Weinkarte haben

Du kannst auch mit 12 Positionen eine geile Weinkarte haben

Es geht nicht um die Vielzahl an Positionen, sondern um die Komposition einer Weinkarte, sagt die die Winzerfamilie Hoch. Mit Harald und Christoph haben wir dieses Thema vertieft.

Flasche oder glasweise Begleitung?
CHRISTOPH HOCH: Das hängt alleine vom Sommelier ab. Da gibt es Orte, an denen ich mich bewusst überraschen lassen will. Dazu gehört es natürlich dazu, dass der Sommelier einen kennt. Wenn die Weine dann noch blind eingeschenkt werden, ist das immer ein großes Erlebnis.

Eine spannende Weinkarte ist…?
HARALD HOCH: Es geht nicht um die Vielzahl an Positionen, sondern um die Komposition. Da reicht es zum Beispiel in drei Klassen zu teilen: etwas Klassisches, etwas Alternatives und etwas Reifes. Gefragt ist eine intelligente Zusammenstellung.

Eine spannende Weinkarte in Österreich hat…?
HARALD HOCH: Die Gastwirtschaft Floh und auch das TIAN.

Eine spannende Weinkarte international hat…?
CHRISTOPH HOCH: Septime in Paris. Einfaches Restaurant, saugeiles Essen und die Weinkarte ist eine gute und spannende Mischung von Naturweinen und Klassik. Oder in London das Lyle’s mit einer sehr reduzierten Weinkarte mit gut 12 Positionen, sehr durchdacht und alle Weine glasweise und alle zwei Wochen gewechselt.

Wenn nicht Wein, welches Getränk dann?
CHRISTOPH HOCH: Die Mama trinkt Campari Orange, der Papa bayrisches Bier, Christoph und Julie belgisches Sauerbier, am liebsten von der Cantillon Brewery.

Schnaps oder Espresso zum Abschluss?
HARALD HOCH: Ich und Christoph auf einer Welle und zwar Islay-Whisky und die Damen gerne Champagner bis zum Ende, zum Beispiel De Sousa.

www.winzerhof-hoch.at