Salzburger Festspielwein: Jedermann trinkt Esterházy

Bei den Salzburger Festspielen wird 2026 burgenländischer Blaufränkisch getrunken: Das Weingut Esterházy aus Trausdorf stellt den offiziellen Rotwein für eines der wichtigsten Kulturhighlights des Jahres. Kunst und Wein sind seit Jahrhunderten wesentliche Bestandteile der DNA von Esterhazy.
Von der Haydn- in die Mozartstadt: Das Weingut Esterházy verköstigt nicht nur die Gäste der Oper im Steinbruch, wo heuer Puccinis Tosca aufgeführt wird. Auch bei den Salzburger Festspielen sorgt das Traditionsweingut mit dem Blaufränkisch Leithaberg DAC 2023 für die Begleitung zu Jedermann und den weiteren hochkarätigen Produktionen. Festspielpräsidentin Kristina Hammer und ihr Team präsentierten kürzlich die heurige Weinselektion: „Besonders freuen wir uns über die künstlerische Gestaltung der diesjährigen Etiketten mit Motiven aus den Figurinen von Victoria Behr für Rossinis Il viaggio a Reims, die den künstlerischen Zauber dieser Produktion wunderbar widerspiegeln.“

Mit dem Blaufränkisch Leithaberg DAC 2023 spannt das Weingut Esterházy den Bogen von Tradition zu Innovation. Für den offiziellen Rotwein der Salzburger Festspiele wird eine autochthone Rebsorte herangezogen, die ihre Herkunft prägt und gleichsam von ihrer Herkunft geprägt wird. Regionstypisch ausgebaut, ohne dabei auf veralteter Stilistik zu beharren: Kein übermäßiger Holzeinsatz, weg vom „mehr ist mehr“ vergangener Tage. Behalten, was gut ist, und dabei auf alles verzichten, was den eigentlichen Charakter verstellt. Authentisch und zukunftsgewandt. Um 13,90 Euro erhältlich im Online-Shop.

Hinter dem Rotwein stehen veritable Experten, sowohl für Oper als auch für Weinbau. In beiden Bereichen steht Esterhazy für jahrhundertelange Tradition. Wein und Kultur gehen in Eisenstadt seit Fürstenzeiten Hand in Hand. Während im Keller von Schloss Esterházy die pannonische Weinkultur konserviert und weiterentwickelt wurde, komponierte einige Stockwerke darüber einer der großen Meister der Klassik: Joseph Haydn. „Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt“, schrieb er über seine Musik, die in Asien, den USA und Europa mit derselben Begeisterung rezipiert wurde. Haydn wirkte von 1761 bis 1803 als Hofkapellmeister in Eisenstadt und gilt als Hauptbegründer der Wiener Klassik. Seinen Lohn ließ sich der große Komponist, der schon zu Lebzeiten als Star verehrt wurde, vom Fürsten zum Teil in Wein auszahlen. „Was Haydn über seine Musik sagte, gilt ebenso für den Wein. Was Kunst und Wein eint, ist ihr verbindender Charakter – eine Sprache, die durch die ganze Welt verstanden wird“, so Wolfgang Hewarth, seit 2022 Verkaufsleiter und kürzlich zum Geschäftsführer des Weinguts Esterházy befördert. Die Fürsten Esterházy waren damals nicht nur die wichtigsten Kunstmäzene der Region, sondern auch die wohl wichtigsten Träger des Weinbaus in Pannonien. Ein Erbe, das Esterhazy mit Stolz auch heute noch fortführt. „Herkunft liegt uns am Herzen“, erklärt Wolfgang Hewarth. „Kunst und Wein sind ein ideales Paar und bilden in unserem Unternehmen eine Symbiose.“

Seit 30 Jahren wird Oper im Steinbruch St. Margarethen gespielt. Mit der Übernahme im Jahr 2014 haben die Esterhazy Privatstiftungen bewusst Verantwortung für diesen besonderen Kulturort übernommen. Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger inszeniert dieses Jahr in der atemberaubenden Kulisse des Steinbruchs St. Margarethen Giacomo Puccinis Tosca. Intendant Daniel Serafin gewann dafür den italienischen Dirigenten Valerio Galli als musikalischen Leiter sowie einen hochkarätig besetzten internationalen Cast. „Wir wollen bewährte Konzepte nicht nur fortführen, sondern auch vielfältig und facettenreich weiterentwickeln“, betont Hewarth. Sowohl beim Wein als auch in Kunst und Kultur gilt bei Esterhazy das Credo: „Von klassisch bis modern, von piano bis forte.“
