Über 3600 Weine und rund 600 Schaumweine – rund 90 % davon aus Österreich – liefern Somms die Spielwiese für individuelle Handschriften. Praktisch alle heimischen Topwinzer:innen sind vertreten, dazu internationale Größen aus Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland. Besonders spannend für ambitionierte Weinkarten ist die große Auswahl gereifter Weine, die man in dieser Tiefe und Systematik am Markt nur selten findet. Jährlich werden rund 200 gereifte Weine von den Del Fabro Kolarik-Weinexpert:innen ausgewählt und im firmeneigenen Reiferaum bis zur optimalen Trinkreife gelagert.
Der Austausch mit Partnerbetrieben passiert auf Augenhöhe. Die Berater:innen sind nah an den Winzer:innen, nah am Markt – und vor allem nah an den Bedürfnissen der Sommellerie. Ziel ist nicht maximale Listengröße, sondern eine schlüssige Dramaturgie im Glas: Klassiker, Neuentdeckungen, gereifte Charaktere und moderne Stilistiken sollen zusammen Sinn ergeben. Die Berater:innen sind aktiv in Sortimentsentscheidungen eingebunden. Laufende Schulungen, Verkostungen und interner Wissenstransfer stellen sicher, dass das breite Vollsortiment von allen Berater:innen kompetent abgedeckt werden kann. Im wachsenden No- & Low-Segment übernimmt Del Fabro Kolarik als Mitinitiator des Austrian Zero Award gemeinsam mit der VieVinum Future Academy eine Filterfunktion – und bietet mit blind verkosteten und prämierten Produkten echte Orientierung statt Zufallstreffer. So entsteht in Summe ein Portfolio, das Tradition respektiert, aber klar nach vorne denkt – und Weinkarten ermöglicht, die nicht nach Katalog klingen, sondern wirklich beeindrucken.
Seit der Gründung 1963, der Fusion zum Vollsortimenter 2018 und der Mitgestaltung des Wiener Gemischten Satzes versteht sich das Haus als Impulsgeber statt als reiner Anbieter. Trends entstehen im engen Austausch mit Winzerbetrieben, oft lange bevor sie sichtbar werden. Neben neuen Stilistiken bleibt ein Thema zentral: gereifte Weine mit Tiefe und Charakter. Die Kampagne „„Selten gut gereift“ unterstreicht diese Haltung – denn wahre Komplexität braucht Zeit.
