Zwei Neuzugänge bei JRE-Österreich

Richard Rauch (Präsident JRE-Österreich) und Vitus Winkler (Vizepräsident JRE-Österreich) mit Markus und Anna Sattler vom Sattlerhof in Gamlitz. Rene Strasser

Österreichs JRE begrüßen zwei neue Mitglieder aus der Steiermark: Anna Sattler vom Sattlerhof im südsteirischen Gamlitz und Dominik Utassy von der Geiger Alm in Altaussee bereichern ab sofort die Vereinigung junger Restaurantbesitzer:innen und Köch:innen der gehobenen Gastronomie.

Beständig, aber behutsam wachsen Österreichs JRE. Beim Herbst-Meeting im Osttiroler Gannerhof wurden Anna Sattler vom Sattlerhof und Dominik Utassy von der Geiger Alm feierlich in das auserwählte Netzwerk der Jeunes Restaurateurs aufgenommen.

Den Sattlerhof in seiner jetzigen Form gibt es seit mehr als dreißig Jahren; ebenso das Restaurant, das sich als Fine-Dining-Location in der Südsteiermark etabliert hat. Komplementiert wird die Kulinarik von Markus Sattler durch das kompetente Service sowie die Gastfreundschaft und Lebensfreude von Gastgeberin Anna Sattler und ihrem Team. Mit einer beeindruckenden Karriere, die Stationen im 3-Sternerestaurant Alain Ducasse im Londoner Dorchester, im Vie Montagne in Verbier, im Zweisterner Alain Ducasse at Morpheus in Macau und als Hotelmanagerin im 3-Sternerestaurant Jordnær in Kopenhagen beinhaltet, bringt Anna Sattler wertvolle Erfahrung und frische, kreative Impulse in den Familienbetrieb. Beste Voraussetzungen also für das nächste Kapitel als Mitglied der JRE. Im Sattlerhof hat die Gastgeberin mit viel Engagement das organisatorische Ruder für Restaurant, Wirtshaus und Genießerhotel über. Gemeinsam mit ihrem Mann und Sommelier Thomas Ferrand ist sie für das Service- und Restaurantteam zuständig. „Wir sind total stolz, bei so einer super dynamischen Vereinigung wie den JRE dabei sein zu dürfen. Sich mit Gleichgesinnten kulinarisch auszutauschen, auf die kreative Entwicklung miteinander und auf die eine oder andere gemeinsame Veranstaltung – darauf freue ich mich sehr. Es wäre schön, wenn wir durch die Mitgliedschaft zukünftig auch ein etwas jüngeres Publikum ansprechen. Wir wollen zu den Besten der Besten gehören“, schmunzelt die Gastgeberin.

Dominik Utassy und Eva-Maria Utassy (Mitte) führen die Geiger Alm am Fuße des Losers. Rene Strasser

In der Geiger Alm am Fuße des Losers verbindet Dominik Utassy regionale mit überregionalen Produkten. Seine Küche hat einen frankophilen Einschlag mit sanfter Moderne. Es ist eine leichte Küche mit Finesse und viel Ausdruck der Grundprodukte. Seine Frau Eva Maria Utassy ist Sommelière und Restaurantchefin mit beruflichen Stationen unter anderem in der Zirbelstube bei Sternekoch Bernhard Diers, im Münchner 2-Sternerestaurant Tantris und im Lafleur in Frankfurt, wo sie einander kennenlernten. Auf seinem Weg wurde der gebürtige Ausseer Dominik Utassy von Anfang an von seinem Taufpaten und Spitzenkoch Georg Raudaschl begleitet. Er war es auch, der ihn zu seinem ersten Praktikum nach Singapur holte. Es folgte eine Stelle als Koch in der Post in Lech, danach kehrte Dominik Utassy zu Chef Patissier Gottfried Schützenberger ins Grand Hyatt nach Singapur zurück. Den prägendsten Einfluss hatte Sternekoch Alfred Friedrich, mit dem er insgesamt sechs Jahre im Tigerpalast in Frankfurt und im Lafleur in der Mainmetropole am Herd stand. Als Küchenchef verantwortlich zeichnete er in Kern’s Pastetchen in Stuttgart. Nach der Rückkehr nach Österreich blieb sein Können nicht lange unbemerkt: mehrere Auszeichnungen folgten, zuletzt 2024 die vierte Haube. „Für einen Koch, der so lange in Deutschland gearbeitet hat, bietet JRE das passende Netzwerk, um heimische Kontakte zu knüpfen und sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Kooperation mit der Tourismusschule Bad Hofgastein ist genial, was hätte ich dafür gegeben, während meiner Grundausbildung von einem JRE lernen zu können! Ich bin noch nicht mal offiziell dabei und hab schon so viel Hilfsbereitschaft erfahren. Da gibt es keinen Neid untereinander, sondern viel Zusammenhalt und Austausch. Das Ganze hat eine sehr positive Eigendynamik, ich freue mich drauf!“, so Dominik Utassy.