Das war der 4. JRE-Servicetag in der Südsteiermark

Das war der 4. JRE-Servicetag in der Südsteiermark

Rund 150 Teilnehmer:innen kamen zum 4. JRE-Servicetag mit den STK-Winzer:innen am Weingut von Hannes Sabathi. Rene Strasser

Workshops, Tastings, Oldtimerbus-Tour durch die südsteirischen Weinberge und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion: Über 150 Teilnehmer:innen aus allen Bundesländern würdigten gemeinsam mit den STK-Winzer:innen die großartigen Leistungen der JRE-Servicemitarbeiter:innen.

Ohne sie wäre erfolgreiche Spitzengastronomie nicht möglich: Servicemitarbeiter:innen sind die unverzichtbare Schnittstelle zwischen Küche und Gast. Aus diesem Grund veranstalteten die Jeunes Restaurateurs Österreich heuer bereits zum vierten Mal den JRE-Servicetag, in dessen Mittelpunkt naturgemäß nicht die Chefs, sondern die Serviceteams stehen. Am Weingut von Hannes Sabathi im südsteirischen Gamlitz gab es neben einem abwechslungsreichen Programm mit den STK-Winzer:innen vor allem jede Menge Zeit zum Austausch. Die Verpflegung übernahmen die JRE-Köch:innen, Brennermeister Hans Reisetbauer stand persönlich am Grill.

JRE-Präsident Richard Rauch (Mitte) entwickelte die Idee für den JRE-Servicetag. RENE STRASSER

Für die rund 150 Teilnehmer:innen gab es im Rahmen eines Workshops die Möglichkeit, die zwölf Steirischen Terroir & Klassik (STK) Weingüter, ihre gemeinsame Philosophie und individuellen Geschichten kennenzulernen. Die freie Vereinigung hat sich der regionstypischen Weinkultur mit allerhöchstem Anspruch verschrieben; in einer Region, die mit fünf verschiedenen Böden – Sand & Schotter, Muschelkalk, Mergel, Schiefer und vulkanischer Basalt – für mannigfaltige und individuelle Charakteristika im Wein sorgt, gleichzeitig aber von den Winzer:innen aufgrund steiler Hänge und unberechenbarem Wetter harte Arbeit, Erfahrung und Willenskraft einfordert. Keine einfachen Bedingungen, aber ideal für frische, feingliedrige und herkunftstypische Weine aus den traditionellen weißen Rebsorten Sauvignon Blanc, Morillon, Weissburgunder, Grauburgunder, Gelber Muskateller, Riesling, Traminer und Welschriesling.

Mit einem knallroten Oldtimerbus ging es durch die südsteirischen Weinberge. Rene Strasser

Von der Vegetation, der Bodenbeschaffenheit und dem Klima konnten sich die Teilnehmer:innen im Anschluss bei einer Oldtimerbus-Tour durch die Weinberge mit den STK-Winzern Wolfgang Maitz, Alexander Sattler, Erwin Sabathi und Walter Frauwallner selbst ein Bild machen.

Bei einem Kaffee-Workshop konnten Interessierte in die Barista-Welt eintauchen. RENE STRASSER

Segafredo führte in die Barista-Welt ein, erklärte die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Wiener Kaffeehauskultur mit der italienischen Caffè-Tradition und ließ Interessierte in die Sensorik einer Kaffeebohne eintauchen. Bei einem Kommunikationstraining mit dem Wiener Schauspieler Markus Freistätter wurde die Komfortzone verlassen und durchaus kritisch an Auftreten, Körpersprache und Kommunikation mit dem Gast gearbeitet.

Die Verpflegung übernahmen die JRE-Köch:innen. Rene Strasser

Weiters gab Anna Sattler vom Weingut Sattlerhof ihre Erfahrungen aus der Gastronomie bei namhaften Stationen im Ausland preis – meist als einzige Frau unter Männern. Über die Zukunft der perfekten Weinkarte wurde bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit den Sommelièren Lisa Bader und Sonja Rauch, Weinjournalistin Christina Fieber, STK-Winzerin Katharina Tinnacher und Sommelier Peter Lunter debattiert, ehe der Tag beim gemeinsamen Grillen seinen Ausklang fand.

Über JRE
„Never ending passion“ ist der Leitspruch der 1974 gegründeten Vereinigung für die besten jungen Spitzenköche:innen und Restaurantbesitzer:innen Europas, der rund 400 der kreativsten Gastronom:innen aus 16 Ländern angehören. In Österreich gibt es derzeit 43 Mitglieder, durchwegs kulinarische Leitbetriebe ihrer Region. Um in diesen qualitativ elitären, aber zugleich sehr legeren und freundschaftlichen Kreis aufgenommen zu werden, sind entsprechende Voraussetzungen zu erfüllen: Das Höchstalter bei der Aufnahme liegt bei maximal 40 Jahren. Exzellente Qualität der jeweiligen Kochkünste und des Restaurants muss in Form entsprechender Bewertungen in verschiedenen Guides nachgewiesen werden. Ab 50 Jahren werden Mitglieder zu nicht mehr stimmberechtigten „Member d’Honneur“, bleiben den JRE aber ihr Leben lang verbunden.

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