2011-2022: K+K Kirnbauer präsentierte bisher umfangreichste „Das Phantom“-Vertikale

Die Blaufränkisch-dominierte Cuvée von Marlene und Markus Kirnbauer stand im Mittelpunkt einer Secret Gallery, bei der die Kampagnensujets der einzelnen Jahrgänge gezeigt wurden. Plus: Premiere für die neue Cuvée „Spectra“!
In der Nase ein komplexes Bouquet aus Beeren und Röstaromen, am Gaumen ein Anklang von Cappuccino und im Abgang ein würziges Minz-Finish: Bereits seit 1987 gehört „Das Phantom“ – eine Assemblage aus den Rebsorten Blaufränkisch, Cabernet, Merlot und Syrah – zu den Aushängeschildern des Weinguts K+K Kirnbauer von Marlene und Markus Kirnbauer. Am 5. November präsentierte das Duo im Rahmen einer Secret Gallery im f6 – open factory in Wien nun seine bisher umfangreichste „Das Phantom“-Vertikale mit Weinen aus den Jahrgängen 2011 bis 2022. Passend dazu präsentierten Kreativdirektor Andreas Berger der Wiener Markengentur kratkys.net und Fotograf Joachim Haslinger vierzehn Kampagnensujets zu den einzelnen Jahrgängen.

Die Blaufränkisch-dominierte Cuvée „Das Phantom“ setzt sich überwiegend aus Cabernet, Merlot und vereinzelten Tropfen Syrah zusammen und wird in hunderten Barrique-Fässern für 18 Monate im Keller gereift. Eine schonende Behandlung der Trauben, mehrfache Selektion der gelesenen Beeren, individuelle Steuerung der Gärung und ein behutsamer Füllvorgang sind für Marlene und Markus Kirnbauer wichtige Arbeitsprozesse. Ein charakteristisches Merkmal des „Das Phantom“ ist die vielschichtige Nase aus Waldbeeren, schwarzer Olive, Würze von Rosmarin und kühler Minze sowie eine dezente Zedernholz-Untermalung. Feine Röstaromen aus der Barrique-Lagerung erinnern an Virginia Tabakblätter und edles Leder sowie Tintenblei. Die jugendlich eleganten Tannine gepaart mit der animierenden Säure bilden eine schöne Balance.
Barrique
Auch die neue Cuvée „Spectra“ feierte beim Event ihre Geburtsstunde. Der Wein schlägt eine Brücke zwischen der K+K Cuvée und „Das Phantom“ und setzt bewusst andere Akzente. Während „Das Phantom“ als Blaufränkisch-basierter Wein mit internationalen Rebsorten die DNA des Mittelburgenlandes verkörpert, stellt „Spectra“ den österreichischen Rotwein in den Vordergrund. Blaufränkisch und Zweigelt prägen den Charakter des Weines, der sich in einem satten, dunklen Rubinrot und mit Noten von Kirsche, Brombeere, Powidl, Cassis und Lakritze präsentiert. Der Ausbau im Barrique bringt eine präzise Röstaromatik zum Vorschein. Die Komposition aus Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon vereint cremiges Nougat mit einer angenehmen Würze und weichen Tanninen und überzeugt durch ihren langanhaltenden Abgang, der einen Hauch von schwarzen Oliven und eine salzige Note am Gaumen bietet.

