Hareter: Mehr Transparenz in der Wein Deklaration

Hareter: Wir fordern mehr Transparenz in der Wein-Deklaration

„Warum wird nach wie vor nur Bio und biodynamisch ausgewiesen, nicht aber konventionell?“, fragen sich Claudia und Thomas Hareter.

Wir wollen nicht lang drumherum reden: Was uns ärgert, ist die Nicht-Deklaration konventioneller Produkte. Das betrifft den Wein, aber genauso gut alle anderen Lebensmittel. Warum redet niemand über das Schlechte? Warum muss man das Bessere deklarieren und alles andere wird unter den Tisch gekehrt? Wir finden, dass es genau umgekehrt sein sollte: Dass biologisch und biodynamisch hergestellte Produkte Standard sein sollten und konventionelle ausgewiesen werden müssen. Stattdessen bekommt Bio immer noch den Freak-Stempel aufgedrückt.

Gleichstellung

Uns ist klar, dass das ein breites Thema ist, dass nicht eine Gruppe alleine lösen kann. Aber wir setzen ein klein wenig Hoffnung in die Gastronomie, in der mit der Deklarationspflicht von Lebensmitteln in der Speisekarte schon ein erster Schritt getan wurde. In Wahrheit geht es um Transparenz. Aktuell hast du im Handel oder auf Weinkarten Weine nebeneinanderstehen, die womöglich in puncto Herstellung und aus ethischer Sicht nichts miteinander zu tun haben. Wer, außer diejenigen, die tief in der Materie drinnen sind, erkennt den Unterschied? Aus dem Namen des Weinguts und der Rebsorte geht nicht hervor, wie der Wein gemacht wurde, ob von Hand gelesen oder mit der Maschine, ob spontanvergoren oder mittels Reinzuchthefen. Wir fordern eine Gleichstellung: Zugunsten von Weinkarten, die den Unterschied machen!

Aufgezeichnet von Sonja Planeta

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