Nur keine Zuckerl-Weine bitte

Mein Perfect Match

Die Familie Triebaumer lässt sich gerne von charaktervollen Weinen überraschen von eher unbekannten Winzern. Zum Abschluss soll es dann Sprudel sein. „Notfalls“ auch aus England.


Bestellt ihr in Restaurants eher Flaschen oder nehmt ihr die Weinbegleitung?
FAMILIE TRIEBAUMER: Kommt auf den Sommelier an. Wenn Flaschen, dann welche von heimischen Winzern. Unsere eigenen Weine bestellen wir nie. 

Natural oder konventionell?
FAMILIE TRIEBAUMER: Anlass bezogen. Keine „Zuckerl“-Weine, aber auch kein naturtrüber Apfelsaft. Der Wein muss schon als Wein erkennbar sein. 

Ein Weinpairing, das euch in Erinnerung geblieben ist? Ein Perfect-Match?
FAMILIE TRIEBAUMER: Neusiedler Wels auf Paradeiserkraut zu Grünem Veltliner Uhrwerk 2014 von uns. Das war bei einer Verkostung bei Döllerer. Oder: Neusiedlersee Zander auf Butterpüree und geschmorten Fenchel dazu Chardonnay Bandkräften. 

Eine Weinkarte, die euch besonders beeindruckt hat?
SIMON TRIEBAUMER: Weinbistro Mast. Riesiges Angebot von Weinen aus aller Welt. Richtung Maischevergoren und Naturwein. Die Sommeliers haben uns extrem beeindruckt. In Deutschland die Weinbar Rutz in Berlin. Charaktervolle Weine von Winzern, die man sonst nicht so kennt und auch bekannte Sachen. Oder das Square in London (Anm.: inzwischen geschlossen). 

Sekt aus England

Über welche Weine freust du dich besonders, wenn du sie auf einer Weinkarte entdeckst?
SIMON TRIEBAUMER: Über die Weine lieber Freunde. Und über Stratum Wines By Bodega Cerrón.

Die teuerste Flasche Wein, die ihr euch jemals geleistet habt?
FAMILIE TRIEBAUMER: Es war ein Barolo um rund 400 Euro. Leider kann sich niemand mehr erinnern, was genau. Das ist für uns der maximale Preis, den wir im Restaurant für eine Flasche Wein ausgeben. 

Aperitif, Absacker, oder beides?
SIMON TRIEBAUMER: Ein kleines Glas Sprudel, da bin ich offen für alles. Champagner, Sekt, Pet Nat. Sogar Sekt aus England. Als Absacker immer Espresso Macchiato. Gerne im Sommer Gin-Tonic. Wenn es passt: Fernet.