13. März: PANNOBILE Boost Workshop in Wien

Boost Workshop: Das Beste aus 30 Jahren PANNOBILE und ein Schluck auf die Zukunft

Boost Workshop: 2 Stunden volle Power, in denen wir auch mit euch diskutieren wollen: Wohin geht die Reise in den nächsten 30 Jahren?

13. März von 9:30 bis 11.30 Uhr im TIAN in Wien: Teilnahme kostenlos, limitierte Plätze und Weine, die ihr vielleicht nie wieder zu trinken bekommen werdet. Meldet euch JETZT an!

Sie gelten als visionärste Winzer-Vereinigung Österreichs: Zu ihrem 30-Jahre-Jubiläum holen die Winzerinnen und Winzer der PANNOBILE-Gruppe aus Gols ein Best-of ihrer Raritäten aus dem Keller! Weine, die ihr vielleicht nie wieder trinken könnt. Dazu gibt es natürlich auch Aktuelles aus dem Sortiment. 2 Stunden volle Power, in denen wir auch mit euch diskutieren wollen: Wohin geht die Reise in den nächsten 30 Jahren?

Natürlich sind die Winzer:innen und Winzer aller 9 Weingüter auch persönlich anwesend. Das sind: Paul ACHS, Judith BECK, Andreas GSELLMANN, Heike&Gernot HEINRICH, Gernot LEITNER, L&A&H NITTNAUS, Brigitte&Gerhard PITTNAUER, Claus PREISINGER sowie RENNER&rennersistas!

PANNOBILE Boost Workshop

Das Beste aus 30 Jahren PANNOBILE inkl. Zukunftsverkostung
WANN: 9:30 bis 11:30 Uhr
WO: TIAN, Himmelpfortgasse 23, 1010 Wien
TEILNAHME: Alle Menschen, die am Gast mit Wein arbeiten
PREIS: kostenlos – Anmeldung erforderlich, begrenzte Anzahl der Plätze
ANMELDUNG: bis 8. März 2024 (am 9. März geben wir bekannt, wer dabei ist)

 

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    Pannobile: Herkunftstypizität anstatt seelenloser Industriewein

    Diese Winzer:innen waren ihrer Zeit schon immer voraus! Hier erfährt ihr die Hintergründe über die coolste Winzervereinigung Österreichs.

    Sie zählen zu den radikalsten Weinbäuerinnen und Weinbauern Österreichs und haben die heimische Weingeschichte maßgeblich mitgeprägt und sogar verändert. 30 Jahre nach Gründung von Pannobile erscheint der Ursprungsgedanke der Gruppe heute moderner denn je: eine Vereinigung aus Winzerinnen und Winzern von inzwischen neun Weinbaubetrieben, die losgelöst von jeglichen Konventionen sich nur einem verpflichtet fühlt – ihrer Herkunft. Und zwar was die Böden betrifft, die Gegend und das Klima der eigenen Region. „Was heute logisch klingt, war 1994 eine radikale Idee“, erinnert sich Gernot Heinrich, einer der Gründungsväter von Pannobile. „Forciert wurde damals der Anbau internationaler Rebsorten im Weingarten und der Einsatz modernster Technik im Keller. Erfolgreich am Markt waren jene, die den großen Vorbildern aus den arrivierten Regionen der Welt am nächsten kamen.“

    Es gehörte schon eine große Portion Individualismus und noch mehr Selbstbewusstsein dazu, sich dem hochmodernen und technisierten Zeitgeist der frühen 90er-Jahre zu widersetzen und sich auf das zu besinnen, was die Region von sich aus imstande ist herzugeben. Sieben Winzer aus Gols wollten damals genau das: Herkunftstypizität! Und somit weg vom kräftigen Holzeinsatz und schweren Weinen mit uniformiertem Geschmack. So entstand Pannobile als revolutionäre Idee dieser Sieben. Neben Gernot Heinrich waren das Paul Achs, Matthias Beck, Hans Gsellmann sowie Matthias Leitner, Hans Nittnaus und Helmuth Renner. 1998 stieß Gerhard Pittnauer zur Gruppe, 2004 Claus Preisinger. In insgesamt fünf der neun Betriebe ist bereits die nächste Generation an Bord: Judith Beck, Stefanie und Susanne Renner, Andreas Gsellmann sowie Martin und Andreas Nittnaus und Gernot Leitner.

    Charaktere

    Die Charaktere der Winzerinnen und Winzer sind so unterschiedlich wie die Lagen und Böden der Region. „Vielfältig und spannend“, wie Claus Preisinger es formuliert. „Am Nordrand des Neusiedler Sees treffen unterschiedliche klimatische Zonen aufeinander – hier ist der Boden geprägt vom Kiesel, im Leithagebirge ist es der Kalk, am Wagram in Gols wiederum sind es an den Hanglagen die sandigen Lehmböden mit unterschiedlichen Kalkeinschließungen.“

    Sensibel arbeiten die Winzer diese Feinheiten heraus. Was am Ende als Wein in den Flaschen mündet, gehen nicht nur unzählige Stunden an Handwerk im Garten und Keller voraus, sondern vor allem auch etliche Diskussionen untereinander. Oft heftig geführt, immer aber mit Wertschätzung und inhaltlicher Tiefe. „Wein war für uns immer auch ein Ausdruck von Haltung. Wir haben eine Verantwortung gegenüber unserer Region, den Böden und der Natur“, sagt Judith Beck.

    Visionäres Denken und kompromissloses Handeln waren für Pannobile-Winzer seit jeher maßgeblich für den heutigen Erfolg. Als ein Großteil der Gruppe in den Jahren 2006 und 2007 die Bewirtschaftung der Weingärten auf biologisch-dynamische Richtlinien umstellte, war man seiner Zeit erneut weit voraus. Heute werden acht Pannobile-Betriebe biodynamisch geführt, der neunte leitet gerade die Umstellung auf „Bio“ ein. Das Resultat sind präzise Weine voller Lebendigkeit und Trinkfreude. Gerhard Pittnauer: „Wir wollen uns klar absetzen von standardisierten Industrieweinen. Die Marke Pannobile ist letzten Endes auch ein Versprechen für den Konsumenten – ein Versprechen für einen beseelten Wein mit Herkunft.“

    https://pannobile.wine/

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