Das ist Reisetbauers neue SUPER-Destillerie

Drück aufs Knöpfchen, Hans

Die größten Gärtanks in der Destillerie fassen stattliche 11.000 Liter. Redaktion

Hans und Hansi Reisetbauers neue Destillerie ist in Betrieb gegangen. Die Anlage ist das Kondensat von jahrzehntelang gesammelten Wissen über das Brennen.

Sie stehen da wie überdimensionale Orgelpfeifen. Im Halbkreis angeordnet und mächtig groß. Die neuen Gärtanks in der neuen Destillerie der Reisetbauers. Die größten unter ihnen fassen stattliche 11.000 Liter. Die anderen die Hälfte. Hans Reisetbauer hat dabei alles am Schirm. Buchstäblich. Die inneren Werte der Maische, die Temperatur. Wenn die Früchte soweit vergoren sind, dass sie beim Brennen ein perfektes Destillat ergeben, wird die Maische – auf Knopfdruck und per Direktleitung – in die Brennkessel gepumpt. Danach werden die Tanks wieder auf Vordermann gebracht. Früher wurde das per Hand gemacht und war ein der arbeitsintensivsten und nervigsten Arbeiten in der Brennerei. Für die Maischeablagerungen in den Fugen wurde oft stundenlang gespült, geschrubbt und gebürstet. Jetzt ist es für Hans Reisetbauer ein sanfter Druck auf den Touchscreen seiner Kommandozentrale. Den Rest erledigt seine Anlage von selbst. Wenn Hans Reisetbauer auf diesen Knopf drückt, strahlen seine Augen genauso hell, wie die auf Hochglanz polierten Edelstahltanks.

Alles vollautomatisch? Mitnichten. Schnapsbrennen bleibt für die Reisetbauers ein Handwerk. Redaktion

Gegenüber dieser Tanks stehen in Reih und Glied die Brennblasen. Modernste Brennereitechnik vom Destillationsspezialisten Carl. Der Betrieb (nähe Stuttgart) gilt als weltweiter Qualitätsführer in Sachen hochprozentiger Alkoholproduktion. In den “kleinen” Brennblasen entstehen Reisetbauers elegante und feingliedrige Fruchtbrände wie Quitte, Rote Williams oder auch die legendäre Elsbeere. Die beiden hohen Türme – immerhin 12 Meter hoch – sind für Gin und Wodka gedacht. Steht man in der neuen Brennerei ist man erst einmal von der Größe und Erhabenheit beeindruckt.

Technik

Die eigentliche Sensation sind aber nicht die imposanten Kessel und Röhren. Vielmehr ist die Technik nur ein Gefäß für das über drei Jahrzehnte gesammelte und dokumentierte Know How von Hans Reisetbauer. Akribisch hat Hans die Zeit und die Temperatur von Gärführungen notiert, und auch beim Brennvorgang selbst die wichtigsten Daten für jede Phase niedergeschrieben. Dieses Daten, dieses Wissen ist die Grundlage für die Computersteuerung der neuen Brennerei. Aber alles vollautomatisch? Mitnichten. Schnapsbrennen bleibt für die Reisetbauers ein Handwerk. Aber die “Software” und das dahinterliegende Know How erleichtert vieles.

https://www.reisetbauer.at/

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