Jetzt anmelden! Rust Bootcamp am 13. April: Das große Furmint Spektakel

JETZT anmelden! Am 13. April 2026 geht es an die Wiege des Furmints nach Rust inkl. Verkostung von Jahrgängen bis zurück in die 80er-Jahre! Kostenlose Teilnahme, kostenloser Shuttle, begrenzte Plätze! Anmeldung am Ende der Story.

Furmint erlebt aktuell einen Hype. Dabei wissen die wenigsten, dass die historische Heimat dieser Rebsorte (Šipon) nicht nur in Tokaj und Jeruzalem liegt, sondern auch in Österreich – genauer gesagt in Rust im Burgenland. Genau dorthin führt uns dieses Bootcamp zum Thema Das große Furmint Spektakel! Unser Versprechen: einen Tag lang Vollgas! Kein oberflächliches Tasting, kein Marketing-Sprech. Stattdessen ein kompaktes Deep Dive in eine der spannendsten Rebsorten. Gemeinsam mit den prägenden Winzerinnen und Winzern aus Rust sowie deinen Kolleginnen und Kollegen aus der österreichischen Top-Sommellerie geht es durch die Welt des Furmint – vom Terroir bis ins Glas. Die Plätze sind auf 30 Personen limitiert. Ab Wien fährt ein kostenloser Shuttle für euch, der euch auch wieder retour bringt.

Unser Versprechen: einen Tag lang Vollgas! Kein oberflächliches Tasting, kein Marketing-Sprech. Phil Lihotzky

Was euch in Rust erwartet? Los geht’s im historischen Seehof Rust mit einer Einführung in die Furmint-Geschichte der Stadt, danach folgt direkt die erste Vertikale „Ruster Furmint“, von knochentrocken bis Ruster Ausbruch DAC und Jahrgängen bis zurück in die späten 80er-Jahre. Eine Riedenrundfahrt durchs Ruster Hügelland führt uns zur Gertberg Hiatahütte und zu den beeindruckenden Trockensteinmauern auf der Plachen. Nach dem weltbesten Mangalitza-Braten (oder einer veganen Alternative) von Richard Triebaumer, widmen wir uns den Weinen der beiden Furmint-Hochburgen und Partnerstädten Rust und Tokaji. Dazu eine Führung durch die historische Freistadt Rust, ein kurzer Terroir-Exkurs zu Ruster Rieden und Bodenprofilen sowie zum Abschluss eine Verkostung der Ruster Trilogie in Rot-Weiß-Süß abseits von Furmint. Durch den Tag führt uns Günter Triebaumer, einer der maßgeblichen Pioniere und Bewahrer der Ruster Weinidentität, höchstpersönlich!

DAS GROSSE FURMINT SPEKTAKEL
DATUM: Montag, 13. April 2026
UHRZEIT: 9:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr
TREFFPUNKT: Seehof Rust, Hauptstraße 31, 7071 Rust
SHUTTLE: Abfahrt 8:15 Uhr von Wien Westbahnhof (Kiss&Ride), Rückfahrt ca. 17:30 Uhr
PREIS: Kostenlos – Anmeldung erforderlich, begrenzte Anzahl der Plätze (Anmeldeschluss: 22. März 2026, Bekanntgabe der Teilnehmer:innen: 23. März 2026)
WER KANN SICH ANMELDEN: Alle Menschen, die am Gast mit Wein arbeiten oder im Weinverkauf tätig sind. Nur 30 Plätze!
ANMELDESCHLUSS: 22. März 2026

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RUST: STADTGESCHICHTE, GESCHRIEBEN MIT WEIN

Rust und Furmint gehören historisch untrennbar zusammen. Bis zur Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts war Furmint die wichtigste Rebsorte im Ruster Hügelland und bildete die Grundlage für die legendären Ausbruch-Weine der Freistadt am Neusiedler See. Danach verschwand die Sorte fast vollständig aus den Weingärten und galt lange als Relikt vergangener Zeiten. Erst seit den 1990er-Jahren erlebt Furmint eine Renaissance – nicht zuletzt dank des Ideenreichtums und der Beharrlichkeit der Rusterinnen und Ruster, die über Generationen hinweg eine einzigartige Spezialisierung bei Sorten und Vinifikation entwickelt haben.

Furmint erlebt aktuell einen Hype. Wir fahren mit euch nach Rust für ein kompaktes Deep Dive in eine der spannendsten Rebsorten. ÖWM

Die spät reifende Sorte bringt auf Böden mit Ruster Schotter in den seewärts geneigten Rieden rund um Rust Weine mit markanter Säure, Struktur und großem Reifepotenzial hervor. Gleichzeitig ist Furmint ein bemerkenswert vielseitiger Speisenbegleiter: von burgenländischen Klassikern wie Kraut- oder Bohnenstrudel bis zu Fisch aus dem Neusiedler See, aber auch zu Gemüse mit kräftigeren Aromen wie Fenchel, Sellerie oder Kohlrabi. Heute arbeiten wieder mehrere Ruster Betriebe an der Rückkehr dieser historischen Spezialität und zeigen, warum Furmint gerade wieder zu den spannendsten Rebsorten Mitteleuropas zählt – und auf keiner Weinkarte fehlen sollte.