Transgourmet Innsbruck-Kematen: Innenausbau gestartet, Baustellenparty feiert nächsten Meilenstein

Mit einer Baustellenparty feierte der Gastronomie-Großhändler Transgourmet gemeinsam mit Projektpartnern, ausführenden Unternehmen und Gästen einen wichtigen Meilenstein beim Bau des neuen Tiroler Zustellstandortes in Innbruck-Kematen. Nach Abschluss der Rohbauarbeiten hat nun der Innenausbau begonnen. Die Eröffnung des Zustellstandortes ist für Herbst 2026 geplant.
Der Baufortschritt verläuft planmäßig: Ende Juli werden die Büro- und Lagerflächen fertiggestellt, Anfang August beziehen die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze. Gleichzeitig startet die erste Warenannahme und Mitte September folgt der Testbetrieb. „Mit dem Start des Innenausbaus nimmt unser neuer Standort nun auch im Inneren Gestalt an. Es freut uns besonders, dass wir voll im Zeitplan liegen und bereits in wenigen Wochen die ersten Bereiche in Betrieb nehmen können. Der Zustellstandort ist ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung von Transgourmet in Tirol“, erklärt Daniel Herb, Standortgeschäftsleiter von Transgourmet Innsbruck-Kematen. Insgesamt investiert Transgourmet rund 28 Millionen Euro in den neuen Standort. Mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens – rund 14,5 Millionen Euro – fließt über Bau- und Lieferaufträge an Tiroler Unternehmen. Damit setzt Transgourmet die Unternehmensphilosophie konsequent um, möglichst regional zu investieren und lokale Wertschöpfung zu schaffen.

Das Bauprojekt wird vom Kemater Planungsbüro Baupuls begleitet, die Baumeisterarbeiten werden von der ebenfalls regional verankerten Firma Bodner ausgeführt. Insgesamt sind rund 30 Gewerke am Bau beteiligt, zeitweise arbeiten bis zu 50 Personen täglich auf der Baustelle. Zu den beauftragten Tiroler Unternehmen zählen unter anderem Platter (Bodenverbesserung), Bodner (Baumeisterarbeiten und Außenanlagen), Pletzer (Heizung und Sanitär), Siemens (Regelungstechnik), Nocker (Schlosserarbeiten und Fenster), Trenkwalder (Lüftung), HTB (Trockenbau), EPM (Tischlerarbeiten), Haaser (Estrich), Allianz Malerei, Glas Peter, Fenstervisionen sowie Grasberger, der sich für die Begrünung der Außenanlagen mit rund 12.000 Pflanzen verantwortlich zeichnet.
Regionale Wertschöpfung
„Die Zusammenarbeit mit Transgourmet und allen Projektpartnern verläuft äußerst professionell und partnerschaftlich. Besonders erfreulich ist, dass bei diesem Projekt so viele Tiroler Unternehmen zum Zug kommen. Das stärkt die regionale Wirtschaft und sorgt gleichzeitig für kurze Entscheidungswege und hohe Qualität. Wir liegen punktgenau im Zeitplan“, betont Patrick Weber, Eigentümer und Geschäftsführer von Baupuls. Auch bei Bodner zeigt man sich mit dem Projektverlauf zufrieden: „Die Entscheidung, zahlreiche Tiroler Unternehmen einzubinden, ist gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein wichtiges Signal für die heimische Bauwirtschaft. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten trägt wesentlich dazu bei, dass das Projekt planmäßig voranschreitet“, sagt Elmar Leitner von der Bodner Baugesellschaft.

Mit dem neuen Standort stärkt Transgourmet seine Präsenz im Großraum Innsbruck und im Tiroler Oberland nachhaltig. Gastronomie-, Hotelleriekunden, sowie Gewerbetreibende aller Art und auch Vereine werden künftig direkt von Innsbruck-Kematen aus mit einem Sortiment von mehr als 20.000 Artikeln beliefert. Das Angebot reicht von regionalen Spezialitäten, Frischeprodukten und Getränken bis hin zu Non-Food-Artikeln und professionellen Dienstleistungen für Gastronomie und Hotellerie. Bereits zum Start werden rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Standort beschäftigt sein. Im Vollbetrieb soll die Zahl der Beschäftigten auf bis zu 150 steigen. Ein besonderes Highlight entsteht im Obergeschoss: Das neue Genussquartier mit Showküche, Bar- und Veranstaltungsbereich wird künftig Raum für Verkostungen, Schulungen, Produktpräsentationen und Branchenevents bieten. Damit schafft Transgourmet einen Treffpunkt für Kundinnen und Kunden, Produzenten und Gastronomieprofis aus der gesamten Region.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der neue Standort Maßstäbe. Die moderne Kältetechnik nutzt ihre Abwärme vollständig zur Beheizung des Gebäudes, wodurch der Standort künftig nahezu energieautark betrieben werden kann. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine rund 600 m² große Photovoltaikanlage auf dem Dach. Zusätzlich werden Teile der Dachflächen begrünt und zur Wasserrückhaltung genutzt. Der Standort wird – mit Ausnahme des Fuhrparks – CO₂-neutral betrieben. Durch seine Lage entlang der Autobahn fungiert das Gebäude zudem als zusätzliche Lärmschutzbarriere für das angrenzende Gebiet. „Mit dem neuen Standort investieren wir nicht nur in moderne Logistik und optimale Kundennähe, sondern auch in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Tirol. Besonders stolz sind wir darauf, dass ein großer Teil der Wertschöpfung bereits während der Bauphase in der Region bleibt“, so Daniel Herb abschließend. Die offizielle Eröffnung des neuen Transgourmet-Standortes findet im Herbst 2026 statt.
