Erfolg mit Bio-Produkten: Transgourmet steigert Umsatz auf 872 Millionen Euro

Erfolg mit Bio-Produkten: Transgourmet steigert Umsatz auf 872 Millionen Euro

Thomas Panholzer und Manfred Hayböck: Wirte können sich mit nachhaltigen, biologischen, vegetarischen oder veganen Produkten gut abheben.

Preissenkung auf 400 Produkte mildert Teuerungseffekte für Kunden. Nachhaltigkeit sowohl beim Sortiment als auch der boomenden Zustellung im Fokus: Mit bald 26 E-LKW betreibt Transgourmet die größte Öko-Flotte.

Transgourmet, Österreichs führender Gastronomie-Großhändler, erwirtschafte 2023 mit rund 2200 Mitarbeitenden (Plus 4Prozent) einen Netto-Umsatz von 872 Millionen Euro – das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von beeindruckenden 16 Prozent. Und das, obwohl man im Vergleichsjahr 2022 von „absoluten Ausnahmezuständen“ gesprochen hatte mit Nachhol-Effekten nach den Pandemie-Jahren, von denen besonders die Gastronomie und damit auch Gastro-Großhändler profitierten.

Verglichen mit dem Vorkrisenniveau aus 2019 legte Transgourmet um 41 Prozent zu. Zu den Erfolgsfaktoren zählen neben der Standort-Eröffnung in Krems im Spätherbst 2023 die steigende Nachfrage aus der Spitzengastronomie sowie bei nationalen Großkunden (+30 Prozent Umsatz) und die erfolgreichen Eigenmarken – vom Preiseinstieg bis zum Premium-Bereich. Der Marktanteil beläuft sich laut Gastro Data auf 28,1 Prozent.

Die Nachfrage nach biologischen und vegetarisch/veganen Produkten ist ungebrochen hoch. Gefragt sind höchste Lebensmittelqualität, Herkunft, Tierwohl und klimafreundliche Produktionsbedingungen. Thomas Panholzer weiß: „Restaurant-Besuche werden aufgrund der hohen Inflation und Teuerung zu einem besonderen Erlebnis. Wirte können sich mit nachhaltigen, biologischen, vegetarischen oder veganen Produkten gut abheben.“ Die Qualität wird von Gästen durchaus honoriert und auch bezahlt. Transgourmet steigerte 2023 seinen Bio-Umsatz um 19 Prozent, jenen im Bereich „Plant-Based“ um über 12 Prozent – beide Kategorien erwiesen sich als „Umsatztreiber“. Mit der 330 Artikel umfassenden Bio-Eigenmarke «Transgourmet Natura» erhalten Gastroprofis „das perfekte Sortiment an hochwertigen Produkten“. Inklusive der Produkte von Markenartiklern bietet der Gastrogroßhändler bereits über 2000 Bio-Artikel in allen Warenbereichen an. Punkten konnte Transgourmet im Vorjahr mit dem großen Bio-Sortiment unter anderem bei Ausschreibungen von nationalen Großkunden.

Jetzt im Podcast zum Thema Nachhaltigkeit: Parvin Razavi (Gault&Millau Newcomerin 2023), Thomas Panholzer (Geschäftsführer Transgourmet Österreich) und André Drechsel (Gault&Millau Sommelier des Jahres 2023, TIAN mit 1 Michelin Stern sowie 1 grünen Michelin Stern).

Hier geht es zum Nachhaltigkeits-Podcast
mit Razavi, Drechsel und Panholzer

 

Dass sich Transgourmet aber dennoch „nicht auf Lorbeeren ausruht“, sondern „Lust auf mehr“ hat, bestätigen die beiden Österreich-Geschäftsführer Thomas Panholzer und Manfred Hayböck: „Wir wollen die starke Nachfrage, die wir sowohl im Tourismus als auch in der Gastronomie im gesamten Land erleben, noch besser bedienen.“ Gelingen soll das über die konsequente Weiterentwicklung der Erfolgsstrategie aber auch durch neue Standorte. Den Anfang macht der von AGM übernommene Standort Klagenfurt, der im Frühsommer 2024 als hochmoderner Abhol- und Zustellstandort seine Tore öffnen wird. Erneuerung ist auch beim bewährten Standort Salzburg-Wals geplant, der in ein neugebautes Gebäude neben dem bestehenden Markt umsiedeln wird. Der Standort soll „eine neue Benchmark im Gastro-Großhandel in Salzburg“ setzen.

Preissenkung auf mehr als 400 Bestseller bleibt

Abseits von der Sortiments- und Angebotsentwicklung war auch das Thema Preisgestaltung ein Erfolgsfaktor im vergangenen Jahr. Der Großhändler senkte 2023 bei 400 Produkten „des täglichen Gastro-Bedarfs“ und damit Bestsellern die Preise um mindestens zehn Prozent. Damit setzte Transgourmet einen Beitrag im Kampf gegen die Teuerung und unterstützt seine Kunden, die durch gestiegene Lebensmittelpreise, Inflation und die daraus resultierende zurückhaltende Konsumstimmung vor großen Herausforderungen stehen. „Wir sind ein wichtiger Partner unserer Kunden und möchten zeigen, dass sie sich auf uns verlassen können, auch in herausfordernden Zeiten wie diesen“, so Thomas Panholzer. „Wir verstehen ihre Bedürfnisse und setzen bewusst und aktiv Maßnahmen, um sie zu unterstützen.“ Die Aktion wird 2024 fortgeführt.

Betrieben werden soll die E-LKW-Flotte mit Öko-Strom, daher werden großzügig bemessene Photovoltaik-Anlagen standortseitig implementiert.

„Taten statt Worte“ – diesem Motto wird Transgourmet auch beim Thema Nachhaltigkeit mehr als ge- recht: Auch heuer soll die Öko-Flotte des Großhändlers erweitert werden und in Kürze stehen 25 weitere E-LKW im Großraum Wien für die Zulieferung zur Verfügung. „Damit betreibt Transgourmet die mit Abstand größte E-LKW Flotte Österreichs“, sind Panholzer und Hayböck zurecht stolz. Schon jetzt werden 70 Prozent in der Zustellung umgesetzt, der Anteil wird noch weiter anwachsen und die Zustellung wird „so ökologisch wie möglich“. Betrieben werden soll die Flotte – die laufend ausgebaut werden soll – mit Öko-Strom, daher werden großzügig bemessene Photovoltaik-Anlagen standortseitig implementiert. „Bis Ende des Jahres werden 14 von 16 Standorte mit entsprechenden Anlagen ausgestattet sein“, so Hayböck.

www.transgourmet.at

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