United Nations-Bar: 20 Blaufränkisch-Regionen vereint bei der VieVinum

Bereits 2024 waren über 70 Winzer aus sechs verschiedenen Ländern mit insgesamt mehr als 100 Blaufränkisch-Weinen vertreten. Anna Stöcher

Rund 70 Weingüter aus 20 Regionen Zentraleuropas und insgesamt mehr als 100 Blaufränkisch: Vom 16.-18. Mai 2026 zelebriert die VieVinum das breite Spektrum der historischen Rebsorte an einer gemeinsamen Bar namens „United Nations“ in der Hofburg Lounge.

Er ist vielschichtig in seiner Aromatik, erfrischend dank animierender Säure und er besitzt das Talent, den Boden, auf dem er gewachsen ist, unmissverständlich wiederzugeben: Diese Eigenschaften bringen den Blaufränkisch gegenwärtig an die Spitze renommierter Fachmagazine und Ratingplattformen, er ist der Darling der Sommellerie und er erobert die Herzen der Weinwelt. Blaufränkisch, Lemberger, Kékfrankos, Frankovka oder Modra Frankinja – die Namensgebung ist dabei so komplex und vielschichtig wie die Rebsorte selbst. Auf der führenden Weinmesse Zentraleuropas, der VieVinum in Wien (16. bis 18. Mai 2026), vollziehen Produzent:innen aus den wichtigsten Herkunftsländern einen Schulterschluss und vereinen sich unter dem gemeinsamen Banner „United Nations“.

Guillaume Antalick aus Slowenien 2024 an der United Nations of Blaufränkisch-Bar. Anna Stöcher

Was einst der Eiserne Vorhang trennte, verbindet heute der Blaufränkisch: Im Herzen von Wien, an der Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa, kommen Weingüter aus acht Ländern und gut zwanzig Gebieten zusammen: Ungarn, Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien und Rumänien. Eine so große Vielfalt an Blaufränkisch wie bei United Nations of Blaufränkisch gibt es sonst nirgendwo zu probieren. Von weltbekannten Weingütern bis zu Kleinproduzent:innen, von der kühlen Nordgrenze der europäischen Weinbauzone bis zum Mittelmeer, von konventionell bis funky: so facettenreich ist Blaufränkisch. Wer sich für bestimmte Länder, Weinstile oder Produzent:innen interessiert, hat im Rahmen der VieVinum die Möglichkeit ein individuelles Tasting innerhalb des multilateralen Zusammenschlusses zu planen. Anfragen dazu bitte per Mail an Elisabeta Aftin unter e.aftin@wine-partners.at

Kékfrankos, Blaufränkisch, Frankovka, Burgund Mare, Modra Frankinja, Lemberger: Eine Sorte, zahlreiche Facetten. Anna Stöcher

Die Hofburg, das Zentrum der Habsburger Monarchie, bildet die passende Bühne für United Nations of Blaufränkisch. Das Anbaugebiet des Blaufränkisch entspricht ungefähr der Ausbreitung der k.u.k. Monarchie. Ob Frankovka in Istrien (Kroatien), Blaufränkisch am Leithaberg (Österreich), Kékfrankos am Balaton (Ungarn) oder Modra Frankinja in der Štajerska (Slowenien): Kaum eine andere Sorte kann das Terroir, auf dem sie wächst, klarer im Wein widerspiegeln.

Auch Rotwein-Ikone Albert Gesellmann (links) aus Deutschkreutz/Burgenland war 2024 mit von der Partie. Anna Stöcher

Blaufränkisch hat aber nicht nur lange Tradition, sondern auch eine große Zukunft: Die eher spät reifende Sorte hält den Herausforderungen des Klimawandels stand. Er kommt mit steigenden Temperaturen ebenso gut zurecht wie mit langen Trockenphasen und präsentiert sich dank seiner animierenden Säure sogar nach mehreren Hitzewellen immer noch erfrischend, aromatisch und präzise. Damit trifft der Blaufränkisch genau den Zeitgeist.

Tjaša Metelko (Slowenien) und János Szekretár (Ungarn) bei United Nations of Blaufränkisch 2024. Anna Stöcher

UNITED NATIONS OF BLAUFRÄNKISCH
Wann
: Samstag, 16. Mai bis Montag, 18. Mai 2026
Wo: VieVinum, Hofburg Lounge in der Wiener Hofburg
Was: Eine einmalige Verkostung von mehr als 100 Blaufränkisch aus acht Ländern und gut zwanzig Weinregionen Zentraleuropas an einer gemeinsamen Bar im Rahmen der VieVinum
Ein gültiges Ticket für die VieVinum ist erforderlich!

Fotogalerie:

United Nations of Blaufränkisch 2024
Fotocredit: Anna Stöcher