Bio und biodynamisch: Tourismusschülerin tritt mit KALK&KEGEL Weinkarte zur Prüfung an

Die 18 Jahre junge Tourismusschülerin Viktoria Meier war von den KALK&KEGEL Boost Workshops so beeindruckt, dass sie für ihre Abschlussarbeit eine Weinkarte designte – ausschließlich mit Weinen der Winzer:innen aus der KALK&KEGEL Liste!
Besser kann man den Nachwuchs nicht erreichen! Die 18-jährige Klessheim-Tourismusschülerin Viktoria Meier hat im Rahmen ihrer Abschlussprüfung eine 20-seitige Weinkarte erstellt – und das ausschließlich mit Weinen aus der KALK&KEGEL-Winzer:innen-Familie. Bio und biodynamisch! Download gesamte Weinkarte.

Wir selbst haben erst davon erfahren, als uns ihr Lehrer Michael Obermüller darüber informierte. Immer ist es mit KALK&KEGEL unser Ziel, vor allem auch den Nachwuchs von lebendigen Bio und biodynamischen Weinen zu begeistern. Und das ist uns hier mehr als gelungen!

„Ich hab KALK&KEGEL auf der GAST in Salzburg gesehen und ein paar eurer echt super Workshops besucht – das Magazin, das ich im Anschluss daran mitbekommen habe, hat mich gleich angesprochen, weil’s so informativ, wild und kreativ war“, lacht Viktoria. „Weine ausgeschnitten, alles kreuz und quer, diese Schriftarten – alles so cool! Ich dachte mir: Wenn ich schon eine Weinkarte mache, dann mit eurem Stil. Und eben mit diesen Weinen, die mich bei den Verkostungen einfach begeistert hatten.“

Dass ausschließlich bio, biodynamisch und Naturweine auf einer Weinkarte der Tourismusschule landen, ist ungewöhnlich. Doch Viktoria hat dafür einen ganz einfachen Zugang: „Meine Eltern legen auch in ihren Betrieben – dem Hilzhof Hotel, dem Wirtshaus Meier und dem HIO Fine-Dining Restaurant mit einem Grünen Stern in der Oberpfalz – großen Wert auf Nachhaltigkeit. Demnach bin ich quasi in der Gastro und mit diesen Grundwerten aufgewachsen – das Thema war und ist mir sehr wichtig. Und KALK&KEGEL deckt genau das ab!“

„Für die Prüfung muss man neben einem Fragenkatalog und einer praktischen Prüfung, wie dem Öffnen von Weinflaschen, dem Dekantieren und so weiter, auch eine Weinkarte erstellen“. Gesagt – getan! Design? On point. Weinbilder? Drin. Und beim nächsten Mal, werden Foodpairing-Tipps auch dabei sein, denn: „Ich mag keine Karten, wo einfach nur zehn Chardonnays untereinander stehen. Ich wollte etwas machen, wo auch jemand ohne viel Ahnung Lust bekommt, etwas Neues auszuprobieren. Und wenn man dann auch noch erfährt, welches Essen zu dem Wein passt, ist das umso besser.“

In der Schule wurde verkostet, dekantiert und diskutiert – und Viktoria mittendrin. „Ich hab bei der Weinkarte auch ein paar Weine aus dem Unterricht verwendet, aber vieles selbst recherchiert. Ich bin halt ein Design-Opfer: Wenn der Wein gut aussieht, schmeckt er gleich besser.“
Ihr persönliches Aha-Erlebnis? Verjus. „Den Verjus vom Weingut Tement habe ich mit Holundersirup und Soda zu einem Drink gemacht – das hat mich total begeistert.“
Das sagen die Lehrer: „Mein Lehrer, der Herr Obermüller, war echt begeistert“, erzählt Viktoria. Auch die Jury war überrascht – im positiven Sinn. Im Unterricht sind Naturweine noch nicht Standard, aber: „Wir hatten durchaus in der Theorie und Praxis Naturweine mit dabei. Für mich persönlich war das für die Jung-Sommelier-Ausbildung auch ausreichend. Es gibt da aber sicherlich noch Luft nach oben.“

Nach der heurigen Matura will Viktoria Unternehmensführung studieren und noch den einen oder anderen KALK&KEGEL-Workshop besuchen. „Wer weiß, was kommt – manchmal läuft man ja spontan irgendwo rein und lernt die richtigen Leute kennen. Und dann weiß man auch, wo einen das Leben am Ende hinführen wird.“
Viktoria Meier hat mit ihrer Weinkarte nicht nur eine Prüfung bestanden, sondern einen echten Nerv getroffen. Nachhaltigkeit, Naturwein, Design und Mut – wir sind verliebt. Und sehr sicher: Von dieser jungen Dame werden wir noch hören. (Oder lesen. Oder trinken.)
P.S.: Liebe Lehrer:innen da draußen – schickt eure Schüler:innen öfter mal zu den KALK&KEGEL-Workshops wie das in Klessheim passiert! Wir können den Nachwuchs begeistern. Von den richtigen Weinen!

Lisi Brandlmaier wurde 1989 in Thalheim bei Wels geboren und studierte Bildungswissenschaften, Germanistik, Französisch und Italienisch an der Universität Wien. 2011 startete sie ihre journalistische Karriere beim Portal typischich.at der Styria Media Group. 2013 wechselte sie zur VGN Medien Holding in die Onlineredaktion des Magazins Woman. 2015 übernahm sie die Leitung des Gourmet-Ressorts sowie im Anschluss zusätzlich die Leitung des Lifestyle-Ressorts für die Print- und Onlineausgabe des größten österreichischen Frauenmagazins. Zusätzlich engagierte sie sich beim Aufbau von Woman TV, entwickelte eine eigene Kochsendung und produzierte zahlreiche Shows mit namhaften Köchinnen und Köchen. Von 2021 bis Ende 2023 war sie Chefredakteurin und Digital-Chefredakteurin (ab 2022) bei Falstaff, dem größten Magazin für kulinarischen Lifestyle.
