Dry-January: Wurden Studien zum positiven Weingenuss verschwiegen?

Auf der Website „Die Neue Wineparty“ wurde eine Investigativ-Story veröffentlicht, die aufdecken soll, dass in zahlreichen Medien Studien zu den positiven Einflüssen des Weintrinkens (bewusst) kaum berücksichtigt oder ganz verschwiegen wurden. Hier eine Zusammenfassung.
Diesen Dry-January begleitete das erste Mal auch eine massive Kampagne gegen das Weintrinken. Dabei sollen einige gegenläufige wissenschaftliche Studien über Weingenuss entweder kaum berücksichtigt oder ganz verschwiegen worden sein, wie die Neue Winparty kritisiert. Das Team der Neuen Wineparty (Raffaela di Meglio, Ralf Kaiser, Manfred Klimek und Gerhard Ziegler) hat diese Studien gelesen und aus den Studien die wichtigsten Sätze destilliert. Die ganze Story lest ihr auf der Wineparty.

Mit Ausnahme der Süddeutschen Zeitung und DIE ZEIT gab es laut der Neuen Wineparty kaum Qualitätsmedien, die sich auch kritisch mit der Dry-January-Bewegung auseinandersetzen: die danach trachtet, ihr neues Feindbild Wein und Winzer, jene Branche im Bereich alkoholhältiger Genussmittel, die den meisten Umsatz erzielt, ganzjährig zu bekämpfen. Ein besonders perfides Beispiel negativen Framings liefert laut Wineparty ausgerechnet die öffentlich-rechtliche ARD, die Weintrinken in einer dreiteiligen Dokuserie als „Dirty Little Secret“ bezeichnet: als dreckiges, kleines Geheimnis.
Wie die Website „Die Neue Wineparty“ nun recherchiert hat, gibt es Studien, die genau das Gegenteil wissenschaftlich belegen: Nämlich dass Wein nicht per se gesundheitsschädigend ist und sogar gesundheitsfördernd sein kann.

Detailliert und mit Quellenhinweisen versehen werden die Ergebnisse aus drei Studien veröffentlicht, die diametral zur – wie es die Wineparty beschreibt – aktuellen „Anti-Alkohol-Berichterstattung des neuen Askese-Journalismus“ stehen. Die Weinparty schreibt: „Die Studien beinhalten starken Tobak gegen jene Framer, die Wein mithilfe der WHO als brandgefährlich framen wollen. Wissenschaft kommt von wissen. Und nicht vom Vermuten oder Fühlen. Und deswegen lesen wir auch in den Zitaten die Forderung nach weitergehender Überprüfung der Daten; so wie es in der Wissenschaft üblich ist – die vor allem seit der Pandemie gerne und auch gerne mal absichtlich missverstanden wird.“
Die gesamte Recherche mit allen Studien, Argumenten und Gegenargumenten auf: www.wineparty.wine
Die Neue Wineparty
Die „Neue Wineparty“, die seit November vergangenen Jahres fast täglich über Wein berichtet, ist, laut Darstellung ihres Chefredakteurs Manfred Klimek, der über Wein auch seit 15 Jahren schon in der größten deutschen Sonntagszeitung WELT am SONNTAG regelmäßig berichtet, die Fortsetzung seines Captain-Cork-2014-Nachfolgeprojekts gleichen Namens, das er auch aufgrund der arbeitsintensiven Tätigkeit als Chefredakteur von „Schluck“ ruhen lassen musste. Klimek gründete die Neue Wineparty neu, auch um dem negativen Framing gegen jedes kleine Glas Wein entgegenzutreten.

Herausgeber und Chefredakteur
