Elisabeth Rücker bewirtschaftet ihr Weingut auf 17 Hektar biodynamisch. Alte Reben, viele zwischen 1955 und 1980 gepflanzt, stehen für Terroir-Tiefe – seit den 1980ern wird komplett auf Herbizide verzichtet. Seit der Umstellung 2019 führt der Betrieb eine biologisch-organische Zertifizierung, mit Biodynamie-Qualität ab 2020.
Die Lagen Halblehen, Öhlberg und Innere Berge bieten geologische Vielfalt, die mit grünen, mineralischen und floralen Böden spielt. 100 % Handarbeit von Rebschnitt bis Lese, Begrünung, lebendige Böden – alles für aromatische Ausgewogenheit und nachhaltige Biodiversität.
Im Keller gilt: Spontanvergärung ohne Reinzuchthefen, keine Schönung, nur eine Filtration. Lange Reifung auf der Feinhefe, teils in Edelstahl, Holz oder Ton. Schwefel wird so wenig wie nötig eingesetzt und Wein wird erst abgefüllt, wenn er wirklich bereit ist – nicht nach Kalender.
- Größe: 17 ha
- Wichtigste Rebsorten: Grüner Veltliner, Chardonnay, Welschriesling
- Zertifizierung: Biologisch-organisch seit 2019, biodynamisch ab 2020
- Wichtigste Lagen: Halblehen, Öhlberg, Innere Berge
- Arbeit im Weingarten: 100 % Handarbeit von Rebschnitt bis Lese; Biodiversität & Begrünung; alte Reben; keine Herbizide
- Arbeit im Keller: Spontanvergärung, keine Reinzuchthefen, minimale Filtration, lange Feinhefelagerung in Edelstahl, Holz oder Ton, so wenig Schwefel wie nötig
- Fässer: Holzfass, Amphoren & Edelstahl
- Exportanteil: 60 %
- Händler: Belgien, Luxemburg, Kanada, Niederlande, Österreich–Deutschland (im Aufbau)