Blaufränkisch mit Reife: dunkle Kirsche, Waldbeeren, Kräuterwürze. Saftig, kühl, elegant, griffiges Tannin im Finish.
Jörg Bretz
Jörg Bretz ist ein Pragmatiker. Seine sehr alten Weingärten im Burgenland und die lange Holzfasslagerung bringen genau jene reifen Weine hervor, für die der deutsche Winzer brennt. Nach dem Studium in Geisenheim und Stationen in den Weinbauregionen dieser Welt, landete er 1997 in Österreich. Seine 4,5 Hektar Weingärten verteilen sich auf Neusiedl, Jois und den Spitzerberg, der Paradelage für Blaufränkisch. Neben Weißburgunder und Müller Thurgau liebt Bretz den Gemischten Satz.
Jörg Bretz setzt auf alte Rebstöcke, weil sie besser mit extremen klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Im Weingarten greift er nur minimal ein, die Weine reifen mindestens fünf Jahre im Holzfass. Spontan vergoren und mit minimalem Schwefeleinsatz entstehen naturbelassene Weine mit Struktur, Eleganz und Lagerfähigkeit. Sein Ziel: Gereifte Allrounder zum Essen und mit großem Lagerpotential – ein Ansatz, mit dem Bretz in Österreich und Deutschland zu den Ausnahmen gehört.
- Größe: 4,5 Hektar
- Wichtigste Rebsorten: Weißburgunder, Blaufränkisch, Gemischter Satz
- Arbeit im Weingarten und Keller: Kontrolliertes Nichtstun, wichtig ist Zeit. Wenig Schwefel
- Fässer: Holz
- Exportanteil: 70%
- Händler: Vinonudo, DERWeinladen, Pub Klemo