Mike Nährer ist Gastronom, Haubenkoch und seit 2018 auch Weinbauer. Rund um sein Gasthaus im Traisental spürt er lange vernachlässigte Weingärten auf und führt sie behutsam zurück in die Bewirtschaftung. In der Anfangsphase begleiteten ihn Tom Dockner und Jürgen Leitamayr bei den ersten Schritten und Vinifikationen. Die Weine zeigten von Beginn an eine klare Handschrift: leichtfüßig, charaktervoll und trinkanimierend. Geprägt vom kühlen Klima und den kalkreichen Böden des Traisentals.
Heute vinifiziert Nährer eigenständig. 1 Hektar wird konsequent in Handarbeit bewirtschaftet, ohne Herbizide, Pestizide oder Fungizide. Der Ausbau erfolgt mindestens ein Jahr im Holzfass, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Die Weine sind ungeschönt und unfiltriert, mineralisch geprägt und vielschichtig aufgebaut. Ihre Namen entstammen dem Althochdeutschen. Stilistisch sind sie kompromisslose, präzise Speisenbegleiter.
- Größe: 1 Hektar in Eigenbewirtschaftung, weitere Weingärten in Kooperation und unter strengen Vorgaben
- Wichtigste Rebsorte: Weißburgunder, St. Laurent, Grüner Veltliner, Frühroter Veltliner, Chardonnay
- Zertifizierung: ist der nächste Schritt
- Arbeit im Weingarten: Alles Handarbeit, auch Traktor-Einsatz, biologische Vorgaben, keine Herbizide, Pestizide, Fungizide.
- Wichtigste Böden: Kalk, stellenweise auch Schiefer und Kreide, Sand und Sandstein
- Arbeit im Keller: Maischegärung, alles spontan vergoren, unterschiedliche Standzeiten je Jahrgang, mindestens ein Jahr im Fass, Low Intervention, seit 2023 Ganztraubenpressung
- Fässer: Stockinger und Schön-Fässer aus dem Mostviertel, Stahlfässer
- Exportanteil: 30%
- Händler: Weinskandal, Morandell, Brut Nature (Schweiz), Österreich vin (Dänemark) – zudem auf der Suche nach weiteren interessanten Partner:innen für den internationalen Markt