Cremig und elegant gelbfruchtig. Erst üppig, dann bringt die Mineralik Spannung und wilden Zug – sofort das nächste Glas.
Georg Prieler
Seit Generationen formt die Natur die Weine der Familie Prieler im burgenländischen Schützen. Georg Prieler leitet das 24 Hektar große Weingut seit 2004 und führt die Tradition fort: Boden und Klima geben die Regeln vor, welche Rebsorten wohin zu setzen sind, welche Weingärten große und welche nur gute Weine ergeben. Viele Rieden wurden getauscht, Cuvées abgeschafft. Weil Tradition wichtig, aber keine Ausrede ist.
Im Keller nimmt sich Prieler zurück, damit der Weingarten seinen Charakter freilegen kann. Das erfordert Erfahrung, aber auch Mut, dem Wein seinen eigenen Willen zu lassen. „Ich beobachte und begleite – mit einem klaren Ziel vor Augen: Weine zu keltern, die detailliert, präzise, ausgewogen und unbeschwert von ihrer Herkunft und Sorte erzählen.“ Damit das gelingt, verbringt er viel Zeit im Weingarten. „In meinen Weingärten stehen ungefähr 100.000 Rebstöcke. Ich wage zu behaupten, jeden davon zu kennen.“
- Größe: 24 Hektar
- Wichtigste Rebsorten: Blaufränkisch und Pinot Blanc
- Zertifizierung: bio
- Wichtigste Lagen: Goldberg, Marienthal, Haidsatz, Steinweingarten
- Wichtigste Böden: Glimmerschiefer (Goldberg), Leithakalk (Marienthal)
- Fässer: Stahl, Österreichische Eiche (Stockinger), Amphoren
- Arbeit im Weingarten: Förderung der Flora und Fauna (Bäume, Begrünungen), individuelle Hingabe jedes Weingartens
- Arbeit im Keller: minimale Bewegung, wichtig ist, die Herkunft nicht zu kaschieren
- Exportanteil: 50 %
- Händler: Döllerer, Morandell, Del Fabro Kolarik; Deutschland: Smart Wines; USA: Skurnik Wines; Australien: Real Wines, Engalnd: Clark Foyster Wines